Soziale Wohnraumförderung

Die soziale Wohnraumförderung von Rheinland-Pfalz besteht aus den Bereichen:

Umgesetzt werden die nachfolgend beschriebenen Förderprogramme von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Die aktuellsten Informationsbroschüren bzw. die Leitfäden zu den Förderprogrammen (Wohneigentum einschließlich der Modernisierung von selbst genutztem Wohnungen sowie Mietwohnungen und die Modernisierung von Mietwohnungen) sind bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz als PDF-Datei aufrufbar.

Ebenfalls werden von der ISB die notwendigen Vordrucke bereitgehalten.

Vordrucke:

selbst genutzter Wohnraum

Mietwohnungsförderung

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht, selbst wenn alle Fördervoraussetzungen vorliegen. Die für die Förderzusage zuständigen Stellen entscheiden auch nach Maßgabe der verfügbaren Fördermittel.

selbst genutzter Wohnraum

Es gelten die folgenden Verwaltungsvorschriften:

Mietwohnungen

Das Land Rheinland-Pfalz bietet zusammen mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) eine soziale Mietwohnraumförderung an, um durch Wohnungsbau und den Kauf von Belegungsrechten solche Haushalte im Land bei der Versorgung mit angemessenem Wohnraum zu unterstützen, die auf die Hilfe der Allgemeinheit angewiesen sind.

Die Mietwohnraumförderung richtet sich an Interessenten, die bereit sind, Mietwohnraum insbesondere an Haushalte mit geringem Einkommen zu überlassen.

Für alle hier angebotenen Programme der Mietwohnraumförderung gilt, dass die Empfängerin oder der Empfänger als Gegenleistung für die Fördergelder Pflichten, insbesondere Belegungs- und Mietbindungen, übernimmt.

Sie oder er verpflichtet sich, nur an Haushalte, die die vorgegebenen Einkommensgrenzen einhalten, zu vermieten und nicht mehr als die vereinbarte Miete zu nehmen, die regelmäßig unterhalb des Marktmietenniveaus liegt.

Die folgende Verwaltungsvorschrift findet Anwendung:

Förderung von Wohngruppen (Modellvorhaben)

Barrierefreiheit, gemeinschaftliches Wohnen sowie Pflege- und Unterstützungsleistungen für Bewohnerinnen und Bewohner gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das selbstbestimmte Wohnen hat dabei für die meisten Menschen nach wie vor oberste Priorität – nicht nur für ältere Menschen mit Pflegebedarf, sondern auch für Menschen mit Behinderung.

Das Programm „Förderung von Wohngruppen (Modellvorhaben)“ geht auf diese neuen Anforderungen an das Wohnen ein und zielt darauf ab, älteren Menschen mit Pflegebedarf, pflegebedürftigen volljährigen Menschen sowie volljährigen Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben zu ermöglichen.

Das Angebot des Landes Rheinland-Pfalz richtet sich an Investoren, die als Modellvorhaben Mietwohneinheiten zur Einrichtung von ambulant betreuten Wohngruppen schaffen.

Die Empfängerin oder der Empfänger der Fördergelder verpflichtet sich, nur an Haushalte, die die vorgegebenen Einkommensgrenzen einhalten, zu vermieten und nicht mehr als die in der Verwaltungsvorschrift geregelte Höchstmiete zu nehmen, die regelmäßig unterhalb des Marktmietenniveaus liegt.

 Die folgenden Verwaltungsvorschriften finden Anwendung:

Modernisierung von Mietwohnungen:

Ebenso wird die Modernisierung von Mietwohnraum, insbesondere zur Förderung der Energieeinsparung und zur Barrierefreiheit, mit zinsgünstigen Darlehen durch das Land Rheinland- Pfalz zusammen mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unterstützt.

Das hier angebotene Programm der Modernisierungsförderung von Mietwohnraum richtet sich an Interessenten, die bereit sind Mietwohnraum an im Programm festgelegte Haushalte zu überlassen.

Die Förderempfängerin oder der Förderempfänger verpflichtet sich, nur an Haushalte, die die vorgegebenen Einkommensgrenzen einhalten, zu vermieten und nicht mehr als die vereinbarte Miete zu nehmen, die regelmäßig unterhalb des Marktmietenniveaus liegt (Belegungs- und Mietbindung).

Wohneigentum

Das Land fördert über ein Zinsgarantieprogramm. Das heißt: Der Häuslebauer schließt einen Darlehensvertrag mit einem Geldinstitut. Das Land subventioniert dann die Zinsen, so dass der Antragsteller viele Jahre einen feststehenden günstigen Zinssatz zahlt. Gegenüber dem finanzierenden Geldinstitut übernimmt das Land eine Bürgschaft.

Zinssätze Hausbankenverfahren 
Verwaltungsvorschrift: Eigentumsprogramm

Modernisierung

Es gibt zwei Möglichkeiten der Förderung: das Hausbankenverfahren und das so genannte Behördenverfahren.

Bei größeren Investitionen können im Hausbankenverfahren zinsgünstige Kapitalmarktdarlehen und bei kleineren Investitionen (zwischen 2.000 und nicht mehr als 10.000 Euro) Zuschüsse beantragt werden.
 
Zinssätze Hausbankenverfahren
Verwaltungsvorschrift: Modernisierungsförderung selbst genutzte Wohnung
Verwaltungsvorschrift: Modernisierungsförderung Mietwohnung

Mietwohnungen

Das Land Rheinland-Pfalz bietet eine soziale Mietwohnraumförderung an, um durch Wohnungsbau und den Kauf von Belegungsrechten solche Haushalte im Land bei der Versorgung mit angemessenem Wohnraum zu unterstützen, die auf die Hilfe der Allgemeinheit angewiesen sind.

Die Mietwohnraumförderung richtet sich an Interessenten, die bereit sind, Mietwohnraum insbesondere an Haushalte mit geringem Einkommen zu überlassen.

Für alle hier angebotenen Programme der Mietwohnraumförderung gilt, dass der Empfänger als Gegenleistung für die Fördergelder Pflichten, insbesondere Belegungs- und Mietbindungen, übernimmt.

Er verpflichtet sich, nur an Haushalte, die die vorgegebenen Einkommensgrenzen einhalten, zu vermieten und nicht mehr als die vereinbarte Miete zu nehmen, die regelmäßig unterhalb des Marktmietenniveaus liegt.

Verwaltungsvorschrift: Mietwohnungsprogramm



Ministerium der Finanzen