Neubauprojekt geht in Planungsphase
„Mit dem Neubau des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) in Verbindung mit dem bestehenden Schifffahrtsmuseum wollen wir die stadträumliche Konzeption und Wirkung eines ‚Campus‘ umsetzen. Dabei werden die Bauten um einen öffentlichen, erlebbaren städtebaulichen Raum in der Flucht der früheren Neutorstraße positioniert. Das Ensemble bildet damit einen neuen kulturellen Schwerpunkt der Stadt Mainz. Gleichzeitig wird ein neuer, attraktiver südlicher Stadteingang formuliert“, so Finanzminister Carsten Kühl.
Das Archäologische Zentrum werde in zwei Bauabschnitten umgesetzt. In einem ersten Bauabschnitt würden zunächst Räumlichkeiten für das Römisch-Germanische Zentralmuseum geschaffen, das bisher im Wesentlichen im Kurfürstlichen Schloss untergebracht ist. In einem zweiten Bauabschnitt sollten dann zu einem späteren Zeitpunkt die Flächen der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) entstehen.
Die „Haushaltsunterlage Bau“ werde bis zum Ende des nächsten Jahres erstellt. Mit ersten bauvorbereitenden Maßnahmen könnte im Herbst 2012 begonnen werden.
An der Finanzierung des RGZM-Neubaus beteiligten sich neben dem Land und der Stadt Mainz auch der Bund.

