Neubau nimmt Gestalt an
Nach den neuesten Planungen entsteht zur Rheinstraße und zum Museum für Antike Schifffahrt hin ein Gebäudekomplex mit vier oberirdischen Geschossen. „Damit wird der südliche Stadteingang stadträumlich gefasst und durch den Ausstellungsbereich des AZM aufgewertet“, sagte Oberbürgermeister Michael Ebling. „Vor der ehemaligen Neutorschule entsteht ein Platz, der die Lebensqualität in der südlichen Altstadt positiv beeinflussen wird. Neben wesentlichen Teilen der alten Neutorschule können wir auch weite Teile des Baumbestandes erhalten“, sagte Ebling.
Der Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Prof. Falko Daim sagte: „Mainz erhält mit dem Neubau ein attraktives Zentrum für die Archäologische Forschung, das weit über dessen Grenzen ausstrahlen wird. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum wird ein modernes, offenes Haus sein, das Museumsbesucher jeden Alters wie auch internationale Gastwissenschaftler gleichermaßen anziehen wird.
Nach dem mit den Planungen beauftragten Büro „Schrölkamp Architektur“ mit „big Architekten und Ingenieuren“ ist mit ersten Baugrubenarbeiten ab dem Frühjahr 2013 zu rechnen, mit einer Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Jahr 2016.
In einem zweiten Bauabschnitt sollen zu einem späteren Zeitpunkt die Flächen der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) entstehen.
An der Finanzierung der 41 Millionen Euro für den RGZM-Neubau beteiligen sich neben dem Land und der Stadt Mainz auch der Bund.

