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03.07.2012 | Archäologisches Zentrum Mainz

Neubau nimmt Gestalt an

Das Archäologische Zentrum Mainz (AZM) nimmt Gestalt an. „Nach der Entscheidung, das Projekt in zwei Bauphasen zu realisieren, haben die Architekten nun ihre Planung weiterentwickelt. Der Neubau des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in der Nähe des Mainzer Südbahnhofs nahe bei dem antiken römischen Theater wird einen weiteren städtebaulichen Höhepunkt für die Landeshauptstadt bilden“, sagte Finanzminister Carsten Kühl anlässlich einer Präsentation des Planungsstandes.

Nach den neuesten Planungen entsteht zur Rheinstraße und zum Museum für Antike Schifffahrt hin ein Gebäudekomplex mit vier oberirdischen Geschossen. „Damit wird der südliche Stadteingang stadträumlich gefasst und durch den Ausstellungsbereich des AZM aufgewertet“, sagte Oberbürgermeister Michael Ebling. „Vor der ehemaligen Neutorschule entsteht ein Platz, der die Lebensqualität in der südlichen Altstadt positiv beeinflussen wird. Neben wesentlichen Teilen der alten Neutorschule können wir auch weite Teile des Baumbestandes erhalten“, sagte Ebling.

Der Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Prof. Falko Daim sagte: „Mainz erhält mit dem Neubau ein attraktives Zentrum für die Archäologische Forschung, das weit über dessen Grenzen ausstrahlen wird. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum wird ein modernes, offenes Haus sein, das Museumsbesucher jeden Alters wie auch internationale Gastwissenschaftler gleichermaßen anziehen wird.

Nach dem mit den Planungen beauftragten Büro „Schrölkamp Architektur“ mit „big Architekten und Ingenieuren“ ist mit ersten Baugrubenarbeiten ab dem Frühjahr 2013 zu rechnen, mit einer Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Jahr 2016.

In einem zweiten Bauabschnitt sollen zu einem späteren Zeitpunkt die Flächen der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) entstehen.

An der Finanzierung der 41 Millionen Euro für den RGZM-Neubau beteiligen sich neben dem Land und der Stadt Mainz auch der Bund.

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