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Startseite > Bauen und Wohnen > Konversion im Hochschulbau

Konversion im Hochschulbau

Bauvolumen: 240 Millionen Euro. Neuer Raum für rund 7.000 Studierende. Fünf einstige Militärareale in Trier, Zweibrücken, Birkenfeld, Koblenz und Worms, die jetzt als moderne Hochschulorte dienen: Das sind die Eckdaten des Landesprogramms Konversion im Hochschulbau.

Mit dem Programm war 1991 begonnen worden, inzwischen ist es weitgehend umgesetzt. In 2008 wird es ganz abgeschlossen sein. An den Bauten beteiligt waren rund 1.100 mittelständische Betriebe und 70 Architektur- und Ingenieurbüros.

Das Programm setzt auf die Mischung von Neubauten und die Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude. Gegenüber einem Hochschulprogramm, das nur aus Neubauten bestanden hätte, liegen die Kosten um ein Viertel niedriger. 

Ausführliche Broschüre (17 MB) 

Das Programm Konversion im Hochschulbau umfasst fünf Großprojekte:

Universit�t Trier Eingang

(1) Auf dem Petrisberg in Trier wurden auf dem ehemaligen Gelände der französischen Streitkräfte die Fachbereiche Geowissenschaften und Informatik der Universität Trier ausgebaut (Gebäude "André Genet").
 
Bauvolumen: 49,4 Millionen Euro, Hauptnutzfläche 16.069 Quadratmeter, davon 93 Prozent durch Sanierung und Modernisierung, 7 Prozent Neubauten, neu entstandene Studienplätze 1.250, Abschluss der Bauarbeiten: Ende 2005.

Fachhochschule Zweibrücken

(2) Auf dem Gelände der früheren Kreuzbergkaserne in Zweibrücken (vorheriger Nutzer: US-Streitkräfte) wurde der Standort Zweibrücken der Fachhochschule Kaiserslautern gegründet.
 
Bauvolumen: 35,4 Millionen Euro, Hauptnutzfläche 13.303 Quadratmeter, davon 79 Prozent durch Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude, 21 Prozent Neubauten, neu entstandene Studienplätze 2.000, Abschluss der Bauarbeiten: 2002.

Fachhochschule Birkenfeld

(3) Die Fachhochschule Trier expandierte nach Birkenfeld und bezog dort einen neuen Standort auf dem Areal des vormaligen Neubrücke-Hospitals (US-Streitkräfte).
 
Bauvolumen: 58,5 Millionen Euro, Hauptnutzfläche 14.046 Quadratmeter, davon 81 Prozent durch Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude, 19 Prozent Neubauten, neu entstandene Studienplätze 1.507, Abschluss der Bauarbeiten: 2003, Abschluss zusätzlicher Maßnahmen 2007.

Universität Koblenz

(4) Die ehemalige Pionierkaserne in Koblenz-Metternich hat sich in einen modernen Hochschulstandort für die Studierenden der Abteilung Koblenz der Universität Landau-Koblenz gewandelt. Der vorherige Nutzer war die Bundeswehr.
 
Bauvolumen: 74,3 Millionen Euro, Hauptnutzfläche 20.772 Quadratmeter, davon 25 Prozent durch Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude, 75 Prozent Neubauten, neu entstandene Studienplätze 1.872, Abschluss der Bauarbeiten: 2001.

Fachhochschule Worms

(5) Ein weiterer Bauauftrag für die Erweiterung der Fachhochschule Worms wurde im Frühjahr 2005 erteilt: Für 11 Millionen Euro soll auf dem Gelände der ehemaligen De la Police-Kaserne ein neues Fachbereichsgebäude entstehen. Vorheriger Nutzer waren amerikanische Truppen. Bis zum Jahr 2008 soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Bauvolumen: 24,3 Millionen Euro, Hauptnutzfläche 5.217 Quadratmeter, davon 13 Prozent durch Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude, 87 Prozent Neubauten, neu entstandene Studienplätze 600.

Fotos: Michael Jeiter, Morschenich

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